Junge Menschen sind besonders häufig von Armut betroffen: Jeder 5. Kind und jeder 4. junge Erwachsene gilt in Deutschland als armutsgefährdet. Die Ursachen sind fehlender bezahlbaren Wohnraum, schwierige Übergänge aus der Jugendhilfe, geringe Einkommen und mangelnde Teilhabe. Dies wird oft über Generationen hinweg weitergegeben und ist ohne Unterstützung kaum zu überwinden. Insofern entscheidet junge Armut nicht nur über Lebenschancen, sondern sie ist auch eine Frage ein Generationengerechtigkeit.
Die Bundesprogramme im Migrationsbereich sind zentraler Baustein einer erfolgreichen Integrationspolitik. Hier soll jedoch massiv eingespart werden. Menschen, die neu nach Deutschland kommen, müssen sich in einem fremden System zurechtfinden. Durch Beratung erhalten sie Klarheit über ihre Situation und Unterstützung bei ihrer Integration. Die vorgesehenen Kürzungen würden jedoch zu einem Kahlschlag in der Beratung führen. Das Ergebnis sind kurzfristige Einsparungen im Bundeshaushalt, aber langfristig höhere Kosten für den Integrationsprozess.
Unter diesem Motto luden der Caritasverband für den Landkreis Peine e.V. und das Ratsgymnasium Peine am 30. 09.2026 im Rahmen der Interkulturellen Woche zu einer Konzert- und Begegnungsveranstaltung ein. Im Mittelpunkt standen Musik, Austausch und das Engagement für Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt des multidisziplinären Künstlers Fabien Diffé Kamga aus Kamerun. Mit seiner Kunst setzt er sich u. a. mit kultureller Identität und den Folgen des Kolonialismus auseinander. Zahlreiche regionale Initiativen aus dem Netzwerk des Landkreises Peine informierten über ihre Arbeit und kamen mit den Besucher:innen ins Gespräch. Auch Jugendliche der Berufsbildenden Schulen Peine beteiligten... [mehr]
Am 26.08.2026 kamen die Caritas-Mitglieder in den Räumlichkeiten der Kirchengemeinde St. Bernward in Ilsede zusammen. Neben den turnusgemäßen Regularien stimmte die Versammlung erfolgreich über die finanzielle Basis für seine vielfältigen sozialen Dienste im Landkreis ab, um angesichts gesellschaftlicher Veränderungen weiterhin nah am Menschen arbeiten zu können. Ein besonderer Höhepunkt der Versammlung war die Würdigung des 25-jährigen Bestehens des Südstadtbüros und ein Dank an die Einrichtung für die langjährige und unverzichtbare Arbeit im Quartier. Das Südstadtbüro gilt als feste Anlaufstelle, die maßgeblich zur Integration, Unterstützung und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort beiträgt.
Am 20.08.2026 feierte das Caritas-Südstadtbüro 25 Jahre erfolgreiche Arbeit im Stadtteil mit einem bunten Nachbarschaftsfest rund um die Pfingststraße 36. Es kamen zahlreiche Besucher:innen, um das Jubiläum zu feiern. Neben den Menschen aus dem Quartier begrüßte das Team des Südstadtbüros auch Netzwerkpartner, Fördermittelgeber und Unterstützer. Unter den Gästen waren auch ehemalige Wegbegleiter, die die Entstehung und den Aufbau der Einrichtung maßgeblich geprägt haben. Das Jubiläums-Programm bot kulinarische Köstlichkeiten und vielfältige Mitmach-Aktionen für alle Generationen. Die ausgelassene Stimmung spiegelte wider, was das Südstadtbüro seit jeher auszeichnet: Ein Ort der Begegnung und der gelebten Gemeinschaft.
Im Mai 2026 hat der Caritasrat aus seiner Mitte eine neue Führung gewählt. Frau Kathinka Plett übernimmt ab sofort den Vorsitz dieses strategischen Gremiums. Unterstützt wird sie künftig von Diakon Olaf-Andreas Fischer, der zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde. Das neu formierte Führungsduo leitet damit die Geschicke des Aufsichts- und Beratungsgremiums, das die Weichen für die soziale Arbeit des Wohlfahrtsverbandes im Landkreis Peine stellt. Der Caritasverband dankt dem Gremium für die Bereitschaft zur Übernahme dieser verantwortungsvollen Aufgaben und blickt der zukünftigen Zusammenarbeit für die Menschen in der Region positiv entgegen.
