JMD im Quartier – Zusammenleben gestalten
Im Modellprojekt Jugendmigrationsdienst im Quartier wird an Ziel dieses Programms ist die Verbesserung der Lebenssituation der Bewohnerinnen und Bewohner in Quartier der Südstadt und die Stärkung des sozialen Miteinanders.

Im Fokus stehen insbesondere junge Menschen im ‚Alter zwischen dem 12 und 27 Lebensjahr. Beim Jugendmigrationsdienst im Quartier (JMD i.Q.) können junge Menschen in gemeinsamen Aktivitäten mit anderen Bewohnerinnen und Bewohnern das Quartier und das Zusammenleben mitgestalten. Dabei werden verschiedene Möglichkeiten der Beteiligung erarbeitet und erprobt. In Kooperation zwischen dem JMD i.Q. der Quartiersentwicklung und weiteren Akteuren im Quartier werden Mikroprojekte mit den jungen Teilnehmenden entwickelt und umgesetzt. Dabei sollen auch Zugangsbarrieren zu sozialen Diensten und zu den Angeboten in den Quartieren identifiziert und abgebaut werden.

Der JMD im Quartier in Peine ist einer von 24 Standorten bundesweit, welche sich in den aktuellen bzw. ehemaligen Gebieten des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“ befinden. Sie sind grundlegend in die Arbeit der bestehenden Jugendmigrationsdienste eingebunden .

16 Modellstandorten erprobt, wie die Lebenssituation und -welt der Bewohnerinnen und Bewohner verbessert und das soziale Zusammenleben gestärkt werden kann. Die Modellstandorte befinden sich in aktuellen bzw. ehemaligen Gebieten der Sozialen Stadt und sind in bestehenden JMD eingerichtet. Im Rahmen des Modellprojekts sollen strukturelle Veränderungsprozesse angestoßen sowie Zugangsbarrieren zu sozialen Diensten und zu Angeboten im Quartier identifiziert und abgebaut werden.

Mit JMD im Quartier können junge Menschen in gemeinsamen Aktivitäten mit anderen Bewohnerinnen und Bewohnern das Quartier und das Zusammenleben mitgestalten – und verschiedene Möglichkeiten der Beteiligung kennenlernen und ausprobieren. In Kooperation zwischen Jugendmigrationsdiensten, Quartiersentwicklung und weiteren Akteuren im Quartier werden Mikroprojekte mit den jungen Teilnehmenden entwickelt und umgesetzt.

Das Modellprojekt wird von Juli 2017 bis Dezember 2021 durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesjugendministerium (BMFSFJ) gefördert und ist Teil der Ressortübergreifenden Strategie Soziale Stadt – Nachbarschaft stärken, Miteinander im Quartier.

Christine Limböck

E-Mail: limboeck@caritaspeine.de
Telefon: 05171 / 7003-43
Fax: 05171 / 7003-44