Im Mai 2026 hat der Caritasrat aus seiner Mitte eine neue Führung gewählt. Frau Kathinka Plett übernimmt ab sofort den Vorsitz dieses strategischen Gremiums. Unterstützt wird sie künftig von Diakon Olaf-Andreas Fischer, der zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde. Das neu formierte Führungsduo leitet damit die Geschicke des Aufsichts- und Beratungsgremiums, das die Weichen für die soziale Arbeit des Wohlfahrtsverbandes im Landkreis Peine stellt. Der Caritasverband dankt dem Gremium für die Bereitschaft zur Übernahme dieser verantwortungsvollen Aufgaben und blickt der zukünftigen Zusammenarbeit für die Menschen in der Region positiv entgegen.
Das traditionelle „Peiner Fest der Kulturen“ hat in diesem Jahr mit 27 teilnehmenden Organisationen eine hohe Beteiligung verzeichnet. Die Veranstaltung setzte damit ein starkes Zeichen für Begegnung, Offenheit und interkulturellen Austausch in Stadt und Landkreis. An zahlreichen Ständen erhielten die Besucher:innen Einblicke in die Traditionen und Kulturen verschiedener Länder. Auch der Caritasverband für den Landkreis Peine e.V. präsentierte sich mit einem breit gefächerten Programm. Neben umfassenden Informationen über die regionalen Beratungs- und Hilfsangebote bot die Caritas abwechslungsreiche Mitmach-Aktionen für Kinder. Das Fest zeigte einmal mehr, wie lebendig das friedliche Miteinander in Peine gelebt wird.
Der Caritasverband Peine setzte im Juni starke Zeichen für Gemeinschaft und Nächstenliebe. Unter dem Leitbild „Caritas verbindet“ engagierte sich der Verband bei der Fronleichnamsfeier am 12. Juni 2026. Der Tag begann mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Kirche zu den Heiligen Engeln. Die traditionelle Prozession führte im Anschluss am Caritas-Gebäude vorbei. Dort gestaltet der Verband eine besondere Station. Diese verbindet die religiöse Verehrung des „Leibes Christi“ mit konkreter Hilfe für Menschen in Not. Die Caritas rückt hierbei das Wirken Gottes durch hauptamtliche Arbeit und ehrenamtliches Engagement in den Fokus und weist auf die wichtige Bedeutung von Spendern hin.
Die Reform zur Grundsicherung könnte zukünftig Leistungsbezieher und ihre Familien stärker in prekäre Lebenslagen bringen. Verschärfte Sanktionen und Einschränkungen bei den Wohnkosten könnten insbesondere für junge Leistungsbeziehende Risiken wie Mietschulden bis zum Wohnungsverlust erhöhen. Frühere Verpflichtungen zur Arbeitsaufnahme könnten sie zusätzlich belasten. Dies ist eine Abkehr von Förderung und Vertrauen, aus dem Bürgergeld. Stattdessen rücken Kontrolle, Sanktionen und der Vermittlungsvorrang in Arbeit in den Vordergrund. Eine Grundsicherung sollte jedoch existenzielle Sicherheit bieten und zumindest auf die Förderung von stabilen Wohnverhältnissen, Ausbildung und Qualifizierung setzen.
Wie bereits im vergangenen Jahr wirbt der Caritasverband damit, übriggebliebene Münzen und Scheine der Währung der Urlaubsreise beim Caritasverband Peine abzugeben. Der Verband hat eine Möglichkeit gefunden, auch kleine Beträge einer Fremdwährung zu tauschen und dieses Geld für einen guten Zweck einzusetzen.
