Die Grundsicherung könnte zukünftig Leistungsbezieher und ihre Familien stärker in prekäre Lebenslagen bringen. Verschärfte Sanktionen und Einschränkungen bei den Wohnkosten könnten insbesondere für junge Leistungsbeziehende Risiken wie Mietschulden bis zum Wohnungsverlust erhöhen. Frühere Verpflichtungen zur Arbeitsaufnahme könnten sie zusätzlich belasten. Dies ist eine Abkehr von Förderung und Vertrauen, aus dem Bürgergeld. Stattdessen rücken Kontrolle, Sanktionen und der Vermittlungsvorrang in Arbeit in den Vordergrund. Um hier eine guten Übergang für alle Beteiligten zu schaffen, findet am 25.06.2026 eine umfassende Verständigung der Berater:innen mit der Leitung des Jobcenters statt. Eine Grundsicherung sollte jedoch existenzielle Sicherheit bieten und zumindest auf die Förderung von stabilen Wohnverhältnissen, Ausbildung und Qualifizierung setzen. Von daher bleiben die Kernpunkte der Umsetzung im Landkreis Peine abzuwarten.
veröffentlicht am 17.06.2026>
