Caritasverband Peine
Taschen für die Tafel

Im Rahmen eines Mikroprojekts des ESF-Programms „Jugend Stärken im Quartier“ hat eine Gruppe von Jugendlichen ihrer Kreativität freien Lauf gelassen. Unter der Anleitung von Christine Landschoof und Andrea Feuersänger, Sozialpädagogin des Caritasverbandes Peine e.V. und Künstlerin, wurden über 20 Taschen bemalt und mit positiven Sinnsprüchen verziert. Die Leiterin der Tafel, Birgit Kegel, freut sich über die bunten Beutel: „Wir möchten so wenig Plastiktüten wie möglich verwenden. Es ist schon gut, wenn die Brote separat eingepackt werden. Da können wir die Stoffbeutel gut gebrauchen.“ Geplant ist eine Wiederverwendung der Stofftaschen beim nächsten Einkauf. Auch die Teilnehmer/innen haben einen Beutel für die eigene Familie mitgenommen.

Besonders durch die Pandemie mussten die Jugendlichen ihre Freizeit-Aktivitäten und sozialen Kontakte einschränken, konstatiert Angela Denecke, Vorständin des Caritasverbandes Peine. Bei Schüler/innen, die beispielsweise durch Mobbing-Erfahrungen ohnehin schon Angst vor der Schule haben, ist die Motivation, sich zu konzentrieren und anzustrengen, noch mehr verloren gegangen. „Eine Organisation des Projektes in einem kleinen Rahmen bot die Möglichkeit, mit den Teilnehmenden gut ins persönliche Gespräch zu kommen. Kreative Angebote eignen sich hervorragend, um Beziehung und Vertrauen aufzubauen“ reflektiert Christine Landschoof. Neben dem Bemalen konnten Themen wie Mobbing, Umweltschutz aber auch die Notwendigkeit der Peiner Tafel angesprochen werden. Damit hatte die kreative Woche für die Jugendlichen den Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit und praktisches Erleben im Alltag.